3. Netzwerktreffen am 27.09.2018


Energieeffiziente, bezahlbare und gesunde Wohn- und Gewerbequartiere wünschen sich viele, dazu gibt es auch bereits entwickelte Technologien und viele Ideen, aber auch ungelöste Probleme. Der Weg von einer guten Idee zum marktfähigen Produkt ist oft nicht einfach, es werden u. a. weitere Technologiepartner oder weiteres Expertenwissen benötigt oder auch Fördergelder, weil ein einzelnes Unternehmen das Entwicklungsrisiko nicht allein tragen kann. Um kleine und mittelständige Unternehmen hier zu unterstützen, werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) Innovationsnetzwerke für die Dauer von drei Jahren gefördert. Das Innovationsnetzwerk „SmartQ“ (smarte Quartiere) ist ein solches gefördertes Netzwerk. Es besteht aus 17 Unternehmen und fünf Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Dieses traf sich unter der Leitung des Netzwerkmanagers Bernhard Weigl (EurA AG) am European Campus Rottal-Inn (ECRI) in Pfarrkirchen.

Vormittags waren die Netzwerkteilnehmer zu einer Betriebsführung bei der Lindner Group eingeladen. Prof. Josef Steretzeder führte durch die Produktionsstätten und gewährte einen Einblick in Lindners neues Arbeitsraumkonzept.

Mittags hieß dann der Vice-Präsident der TH Deggendorf und Leiter des ECRI, Prof. Horst Kunhardt, das Netzwerk SmartQ am Pfarrkirchner Campus herzlich willkommen. Prof. Raimund Brotsack stellte den Teilnehmern den neu geplanten und in Deutschland bislang einmaligen Studiengang „Healthy and Sustainable Buildings“ vor und Patentanwalt Nils T. F. Schmid (Kanzlei Boehmert & Boehmert) referierte zu dem Thema „Patentmarketing“. Die aus ganz Deutschland angereisten Unternehmen tauschten sich zwischendurch in Kleingruppen über ihre Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus.

Neu zum Netzwerk hinzu gestoßen ist die TU München mit dem Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen von Prof. Werner Lang.


2. Netzwertreffen an der TU München


Zweites Netzwerktreffen SmartQ bei neuem Netzwerkpartner, der TU München

In der gut gefüllten ehemaligen Bibliothek der TU München fand das zweite Netzwerktreffen des SmartQ statt. Gastgeber und neuer Netzwerkpartner war der Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen unter der Leitung von Prof. Lang. Nach einer Zusammenfassung der bisherigen Netzwerkarbeit folgten Vorträge der Netzwerkpartner. Egrid stellte Best-Practice-Beispiele zu Sektorübergreifender Quartier- und Arealnetzplanung vor, ConsolInno referierte über

Blockchain, virtuelle Kraftwerke und peer to peer Stromhandel und Innogration informierte über deren integrierte Gebäudetechnik zum Speichern, Verteilen und Einsammeln von Energie. Während der vergangenen Monate der Netzwerkarbeit wurde für eine erfolgreiche Entwicklung von Quartiersprojekten zwingend eine umfassende Bürgerbeteiligung als ein wesentlicher Aspekt identifiziert, daher war die nonconform ideenwerkstatt GmbH als Gast geladen und berichtete über erfolgreich begleitete Bürgerbeteiligungsprozesse. Gespannt lauschten dann die innovativen Unternehmer und anwesenden Lehrstuhlmitarbeiter dem Gastredner Dr. Schleich (Schleich & Haberl), der als Projektentwickler, Bauunternehmer und Betreiber und freudiger Nutzer innovativer Technologien in seinen Bauvorhaben von technischen Schwierigkeiten berichtete. 

In den Fachvorträgen der TU München erhielten die Teilnehmer einen Überblick über die Aktivitäten des Lehrstuhls. Es folgte die Besichtigung einer rechnergestützten Plattform zur simulationsgestützten Entwurfsplanung im städtebaulichen Kontext. In Workshops boten sich gute Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterentwicklung von Projektideen. Der Tag klang mit einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen aus.

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Kick-off


Am 29.11.2017 trafen sich alle 22 Partner zum Start des

Netzwerkes SmartQ in der EurA-Hauptgeschäftsstelle in Ellwangen. In vielen Vorgesprächen war die Spannung auf das erste Zusammentreffen deutlich spürbar.

17 Netzwerkpartner und fünf Hochschulen bzw- Institute stellten in der durch die hohe Teilnehmerzahl begrenzten Präsentationszeit ihre Kompetenzen und beabsichtigten Tätigkeit im Rahmen von SmartQ dar. Angeregte Gespräche unter den Netzwerkpartnern in den Pausen machten das große Interesse an einer

Zusammenarbeit deutlich. In Workshops fanden sich mögliche Kooperationspartner für erste Entwicklungsideen. Ein Teilnehmer fasste den Eindruck und die Kommentare beispielhaft zusammen: „Wahnsinn, welches Potenzial sich in diesem Netzwerk bündelt!“ Wer konnte, blieb noch zum gemeinsamen Abendessen in Ellwangen und die Diskussionen gingen rege und beinahe nahtlos weiter.

Es war ein gelungener Start, nicht zuletzt dank der

engagierten und hoch motivierten Netzwerkpartner, die sich unter dem Dach SmartQ mit der Absicht zusammenfinden, den Bau von smarten, gesunden,

kreislauffähigen und CO2-neutralen Quartieren mit innovativen Entwicklungen zu befördern. So haben sich bei diesem Auftakttreffen auch die ersten Arbeitsgruppen gebildet.

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